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Von unten gesehen - Du wirst Verarscht

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Von unten gesehen

Die wahre Macht
Die Macht von unten

Wenn wir Lehrlinge mal beim Bier saßen, was damals ziemlich oft passierte, waren Vossies Geschichten immer hoch interessant, sein Vater war bei den Freimaurern und sie trafen sich scheinbar bei ihn zu Hause, was das ganze für uns so interessant machte, war das fast ausnahmelos alle unsere Chefs bei der Post auch dabei waren und auch zu seinem Vater zum Treffen kamen. Das heißt ausser Herr Delpoort, der war scheinbar nicht dabei. Sonnst sind wir nicht viel über sie gewahr geworden, ausser das 100 Piper Whiskey das Getränk der Wahl war.

John Fischer hatte sich mal in einer Wirtschaft in der Nähe der Arbeit verlaufen, dort trafen sich mehrere der Chefs der administrtiven Angestellten der Post, darunter auch einer mit dem wir manchmal zu tun hatten, offensichtlich war dieser "Clerk" bei Bier bei guter Laune, winkte John herbei und gab ihn ein Bier und erzählte von den "Söhnen Irlands" die sich hier gerade trafen. ohn wurde dann öfters mal gehänselt, er würde durch seinen "Buddy" bei den Son of Irland, bald unser Chef sein. John Vater war Ingeneur und auf Schmierstoff spezialisiert, er arbeitete bei Shell, anscheinend hatte er früh in seiner Karriere etwas erfunden, er bekam scheinbar eine Einladung einiger seiner Kollegen mit ihnen zur Veranstaltung der Freimaurer zu gehen, er lehnte freundlich ab und tat dann täglich seine Arbeit, wurde nie weiter befördert, er meinte der schlagartige Stillstand seiner Karriere wäre darauf zurück zu führen.

Andere kommen nie weiter ohne den Freimaurern ein Korb zu geben, so ist das immer, man erzählt sich einiges über diese Geheimorganisationen, weiß aber nie etwas konkretes.
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Einige Jahre später arbeitete ich für mehrere Firmen ohne auch den Schreibtisch zu wechseln, das war damels so in der IT Branche. Höhere Positionen wurden, wenn sie frei wurden immer durch Leuten von ausserhalb besetzt die für diese Position angeworben wurden, sehr zum Ärger der Mannschaft.

Die Rechtfertigung war, das über eine bestimmte Position hinaus, wurde das Management Können wichtiger als das technische können des Einzelnen, das leuchtete schon ein, was dagegen sprach waren die Leute die wir bekamen für die Management Positionen, die wenigsten wussten und verstanden den Geschäftsplan unserer Firma, das technische Verständnis oder auch das Produkt Verständnis war tatsächlich sehr mager vertreten unter den tollen Berufsmanagern. 

Etwa um 1986 rum wurde eine Stelle frei, eine Filiale unserer Firma in Port Elizabeth zu gründen, mehrere die mit mir in Johannesburg arbeiteten hatten ein Gespräch mit den Chef geführt, weil sie die Stelle auch gerne gehabt hätten. Es wurde klar gemacht das wieder Jemand von ausserhalb kommen würde. Ein paar Wochen später war er bei uns, er würde erst ein paar Wochen mit uns zu den Kunden gehen, die Produkte zu lernen, dann würde er mit seiner Frau in Port Elizabeth die Filiale gründen, wobei seine Frau die Bücher machen würde.

Charles wohnte ganz in meiner Nähe und wir trafen uns manchmal in meiner Stammkneipe, was ihn sympatisch machte. Auch hatte er und seine Frau einen dreijährigen Sohn. Öfter gingen wir zusammen zum Kunden, und manchmal tranken wir ein Bier zusammen. Er war ein Offizier in der canadischen Kriegsmarine gewesen, hatte eine ähnliche Ausbildung wie wir, hatte sich bis jetzt mit Radio Telekommunication befasst, Ship to Shore. 

Ich hatte kein Zweifel das Charles Datenkommunikation und auch Networking schnell lernen würde, trotzdem wunderte ich mich, oft versuche ich die Welt um mich zu verstehen indem ich mich in der Position des großen Chefs versetzte, und es war irgendwie schwer zu verstehen, das der Jemand der nach Port Elizabeth geht nicht wenigstens unsere Produkte kennt, aus der Ferne ist es oft schwer an der richtigen Information dran zu kommen.
  
Terrence ging auch mit nach PE, mit der Technik zu helfen.  Lange hörten wir nicht viel aus PE, dann kam Terrence zur Schulung zu uns. Er war voll empörung, er wollte den Chef sprechen sich zu beklagen, Charles ging angeblich jeden Tag zur Wirtschaft zum Mittag und kam nicht mehr zurück, Terrence hat gesagt bekommen, er würde helfen mit der Technik, er musste, wenigstens nach 12:00 alles alleine machen.

Terrence ging zurück nach PE, kurz danach verließ ich die Firma und kam ein Jahr später wieder, als ich wieder kam war Terrence auch zur Konkurenz gegangen, Charles schmiß seinen Laden besser oder schlechter.

Etwa 1994, wollte Chris mal auf Urlaub gehen und fragte das Jemand aus Johannesburg ihn wenigstens im Kundendienst Vertrat, Richard kam aus PE, er bewarb sich für die Vertretung und bekam sie auch. Was dann geschah, die Chefs wurden überwältigt von Kundenbriefen die bemerkten das die Dienstleistung sich toll verbessert hat und das sie hoffentlich auch so bleibt. Bald darauf flog einer der Chefs nach PE unangemeldet und traf Charles in seiner Wirtschaft an. 

Ein paar Monate später wurde unsere Firma wieder umgestaltet, besonderes PE, mehrmals musste ich einen Tag lang dahin fliegen, aus zu helfen. Einmal war einer der hohen Tiere aus Kapstadt zu Besuch und alle wurden zum Lunch ausgeführt, ich auch. Das hohe Tier plauderte fröhlich, auch über Charles, erzählte, wäre Charles nicht sein Genossensbruder beim Round Table gewesen, hätte er ihn keine zweite Changse gegebenund auf einmal gingen mir viele Lichter auf.

Unsere großen Chefs waren alle Round Table oder Rotarier und wenn es eine bessere Position zu vergeben war, waren sie zuerst ihren Brüdern aus der Genossenschaft verpflichtet, dann erst der Mannschaft. Darum wurde auch ein Neuer eingestellt die neue Position zu übernehmen und wenn er 7 Jahre lang jeden Tag schwänzte, dann hat er noch eine Changse verdient. Wenn ein normaler Angestellter sich einmal so etwas leistet und er wird erwissht, kann er sich freuen wenn er seinen Job behalten darf.


 
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